Jungen im Blick

Projekt: „InstaYou“

Medien prägen den jugendlichen Alltag und sind längst Lebenswelt von vielen Jungen* und jungen Männern*. Computer- und Handyspiele wie „Fortnite“, Video Plattformen wie „Youtube“ oder Social Media Plattformen wie „Instagram“, „Snapchat“, „Facebook“ oder „Whatsapp“ werden meist mehrmals täglich genutzt und dienen fĂĽr Jugendliche als moderne, oftmals sogar als einzige Form der Kommunikation. Jedoch können soziale Isolation oder mangelnde Interaktion mit Gleichaltrigen auĂźerhalb der beschriebenen Medien mögliche Folgen einer exzessiven Mediennutzung sein, die auch  viele Eltern rat- und hilflos zurĂĽcklässt.

Ziel des Projektes ist es, partizipativ mit den teilnehmenden Jungen* Strategien im Umgang mit den unterschiedlichen Medien zu erarbeiten, Veränderungsprozesses diesbezüglich anzustoßen und Eltern in diesem Bereich nachfrageorientiert zu unterstützen.

In jeweils 12 Einheiten pro Projektdurchgang wird mit Jungen* zwischen 12 und 17 Jahren zum Thema „Gelingender Umgang mit Medien“ gearbeitet.

Dabei soll eine defizitäre Bearbeitung des Themas vermieden werden, die Jungen* werden vielmehr in ihrer Lebenswelt auch als Experten wahr- und ernstgenommen. Hierzu werden gemeinsam Medien, die im besonderen Fokus der Jugendlichen stehen, analysiert und mit der Gruppe diskutiert, sodass eine Reflexion bei den Jungen*/ jungen Männern* zur eigenen Mediennutzung angestoßen wird.

Neben den 12 Einheiten mit den Jugendlichen sollen aus den genannten GrĂĽnden zudem zwei Elternabende, jeweils zu Beginn und am Ende des Projektes stattfinden.

Themenbereiche, die im Laufe des Projektes bearbeitet werden sind:

  • Virtuelle Identitätsbildung
  • Männlichkeits- und Körperbilder in Sozialen Medien und Entlastung von diesen
  • Konstruktionen von weiblicher Schönheit in Sozialen Medien und daraus entstehende Rollenbilder
  • Suchtprävention und Ressourcenarbeit
  • GefĂĽhls- & Körperwahrnehmungen.

Die Gruppen werden jeweils von zwei Pädagogen geleitet und begleitet. Die Elternabende werden mit demselben qualifizierten Personal durchgeführt.

 

Das Projekt startet Ende 2019, der Wochentag steht noch nicht fest. Anmeldungen sind telefonisch oder per Mail möglich.